|
CSU – Gesetz vernichtet Arbeitsplätze!
Sehr geehrte Damen und Herren,
aufgrund der Einführung des blödsinnigen, sogenannten „Rauchverbotes“ (GSG Gesundheitsschutzgesetz) in Bayern durch die Partei der Bevormundung
und des damit für unseren Betrieb verbundenen Umsatzrückgangs um ca. 60 % , sahen wir uns leider dazu gezwungen, unser Küchenpersonal zu entlassen und den Küchenbetrieb einzustellen.
Weiterhin mussten wir Servicepersonal entlassen und können unseren Betrieb deshalb nicht mehr wie seit Jahren ab 10.00 Uhr öffnen sondern erst täglich ab 16.00 Uhr geöffnet halten.
Erschwert wird die Situation für die sich in Schweinfurt gesetzeskonform verhaltenden Gastronomieunternehmen noch hierdurch, dass der Betrieb, welcher sich an das „Rauchverbot“ in der Gastronomie in Bayern hält, durch die Duldung der Stadt Schweinfurt von sogenannten „Raucherklubs“ verstärk Kunden verliert.
Beschwerden bei den Verantwortlichen der Stadt Schweinfurt gegen die Tatsache, dass ein Zettel mit der Aufschrift „Raucherklub“ an der Tür des entsprechenden Lokals das GSG (Gesundheitsschutzgesetz) für offensichtlich ungültig erklärt, blieben zum Teil unbeantwortet oder wurden abgetan mit der Begründung, dass man hier nichts dagegen machen könne.Alleine in der direkten Nähe unseres Betriebes befinden sich zahlreiche sogenannte „Raucherklubs“.
Entgegen der Tatsache, dass bei diesen eine Änderung der Betriebsart vorliegt, die Türen dieser „nichtöffentlichen Gaststätten“ jedoch weiterhin offen stehen und durch teilweise keinerlei Eingangskontrollen der Zutritt zu diesen nicht kontrolliert wird, das Gesundheitsschutzgesetz also ad absurdum geführt wird, sehen die Verantwortlichen der Stadt Schweinfurt hier offensichtlich keinen Handlungsbedarf und warten weiterhin ab. Zwischenzeitlich werden Arbeitsplätze vernichtet, Betriebe haben schwere Umsatzeinbußen oder sind gar in ihrer Existenz gefährdet. Wie so oft gilt auch hier:
der Ehrliche ist der Dumme.
Was ist der Sinn eines von der CSU eingeführten Nichtraucherschutzes in der Gastronomie, wenn sich nur wenige daran halten?
Warum wird nicht von Seiten der Stadt Schweinfurt die Durchsetzung eines seit 1.1.2008 rechtskräftigen Gesetzes kontrolliert bzw. verlangt?
Die Stadt Schweinfurt unterstützt lieber die „Schwarzgastronomie“ auf dem Marktplatz oder bei anderen zahlreichen „Events“.
Bei solchen Festen arbeitet teilweise ungeschultes Personal, die Hygienezustände sind nicht wie in der Gastronomie, die Auflagen wie sie für die Gastronomie gelten, z.B. in bezug auf die Vermeidung von Belästigungen der Anwohner durch Lärm oder Gerüche, auf Sicherheitsbestimmungen für das Personal etc. finden dort keine oder nur begrenzt Anwendung.
Aber durch die Genehmigung solcher Massenspektakel wird ja schnelles Geld verdient und man tut etwas für die Wähler, nicht wahr Frau Grieser? Außerdem darf man bei Veranstaltungen im Freien oder in einem Zelt der „armen“ Großgastronomen ja dank der CSU auch noch bzw. wieder rauchen.
|